Maranello oder Turin, Hauptsache Dino

Aufhören, wenn es am Schönsten ist, das haben wir wohl schon versäumt. Also lasst es uns beenden, bevor es noch droht, lästig zu werden.

Der Juni bildet nicht nur den heurigen Saisonabschluss sondern auch das Ende der monatlichen RPPR-Challenge. Forza Horizon 4 hat uns nun über zweieinhalb Jahre begleitet. Für ein Spiel ist das eine beachtliche Lebenszeit. Aber irgendwann können auch die laufenden Updates, neuen Spielmodi und zusätzlichen Autos das Interesse nicht mehr im gleichen Ausmaß aufrecht erhalten wie es einmal war. Vielleicht hat auch unsere Challenge dazu beigetragen, uns so lange bei der Stange zu halten. Was mal aus einer Laune heraus und als einmalige Gag mit einem Audi begann, mit einem Ferrari Dino – im Nachhinein betrachtet – einen fast dramatischen Wendepunkt erfuhr, mit diversen Porsches besonders hohe Verwendungen brachte, hat sich doch eigentlich ganz gut entwickelt und meistens sogar viel Spaß gemacht. Beenden wir es also in einem Dino, das erscheint uns angemessen und passend. Hoffentlich ein würdiger Abschied.

Aber da gibt es ja zwei Dinos …

Dino Alternative #1

  • Startpunkt: Cotswolds, Landstraße – Rallyestrecke
  • Freigabecode: 496 558 327 (Eingabe ohne Leerzeichen)
  • Jahreszeit: Sommer (und trocken, bei strahlendem Sonnenschein)
  • Länge: 7,2 km
  • Auto: 1969 Fiat Dino 2.4 Coupé
  • Upgrade: C 585
Freigabecode 272 489 012 Design von Kmarks Schinar

Vom südlichen Teil des Festivals nach Ambleside – Kernstück sind rund 90% der Rundstrecke von Tarn Hows, gefahren allerdings im Uhrzeigersinn. Und garniert mit einer kleinen Extrabosheit für zusätzlichen Spaß an engen Kurven.

Die Strecke in einem C-Auto an einem sonnigen Tag sollte entspanntes Fahren garantieren. Ideal als Ausklang nach bisher 27 Challenges bei teils widrigen Verhältnissen und anspruchsvollen Fahrzeugen.

Dino Alternative #2

  • Startpunkt: Cotswolds, Landstraße – Rallyestrecke
  • Freigabecode: 158 800 378 (Eingabe ohne Leerzeichen)
  • Jahreszeit: Sommer (ebenfalls trocken, bei strahlendem Sonnenschein)
  • Länge: 9,2 km
  • Auto: 1969 Ferrari Dino 246 GT
  • Upgrade: A 789
Freigabecode 229 587 002 Design von Kmarks Schinar

Gleicher Startpunkt. Eigentlich war diese Strecke nur als Variante gedacht – Mike sollte wie immer eine Auswahl haben und sich für eine der beiden entscheiden. Deshalb sind sie recht ähnlich und vor allem der Anfang mit Ausnahme der ersten ernstzunehmenden Linkskurve gleich. Mike sollte zB. melden, welche erste Linkskurve ihm besser gefällt, ob der Umweg im Festivalgelände drin bleibt oder raus soll …

Nach der Runde in Tarn Hows geht es aber nicht nach Ambleside sondern übers Festival in den nördlichen Wald. Die letzten rund 10% führen dann über unmarkierte Wege, um auch noch ein bisschen Offroad-Feeling  zu erzeugen. Achtung: die Zielkurve verlangt ein bisschen Aufmerksamkeit. Falsch angefahren landet man an einem Baum und es ist zu knapp vor dem Ziel für Rückspulen. Aber euch Profis passiert das maximal beim ersten Kennenlernen der Strecke und dann nie wieder! Für diverse Upgrades verwenden wir wieder mal unseren Lieblings-LI.

Spielt mal Herr Direktor:

Für welche Variante hättet ihr euch entschieden? Passt jeweils die Länge? Welcher LI? Welche erste Linkskurve? Bei #2: Mit dem kleinen Umweg im Festivalgelände oder ist der nur blöd und unnötig? Ist das boshafte Eck bei 73% ein sinnvoller Rhythmusbrecher oder wäre mit vollem Speed nur geradeaus besser? Passt der letzte Abschnitt oder lieber noch ein paar Kilometer weiter auf der Schotterstraße? Ist die Zielkurve eine völlig idiotische Gemeinheit? Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt der ständigen Belastungen für unseren Herrn Direktor. So viele Entscheidungen – kein Wunder, dass er sich zusehends überfordert fühlt – er ist ja auch kein junger Hüpfer mehr.

Und dann war da noch etwas:

UGHD hatte die wohl ziemlich grenzdebile Idee, zum Finale die ganze Karte auszufahren. Er war dann völlig enttäuscht, dass es ein 40 Meilen (64,4 km) Limit gibt. Er hätte sich auch 100+ km gut vorstellen können. Na gut, es gibt da eine neue Strecke – 125 979 169 – die ihm aber vorsichtshalber erst gar nicht zum Testen vorgelegt wurde. Womöglich hätte er sich tatsächlich dafür entschieden.

Trotz sparsamen Einsatzes von CPs (an einigen Stellen kann man daher entweder abkürzen oder Kurven mit vollem Tempo ganz weit nehmen) war das Limit von 250 CPs schon nach 50 km erreicht. Und auch wenn man noch einige hätte einsparen können, die maximale Streckenlänge von 40 Meilen wäre sich nie und nimmer ausgegangen. Auf den Dirtabschnitten – und davon gibt es reichlich – braucht es eben deutlich mehr CPs als auf Asphalt. (Zum Vergleich: die #2 mit 9,2 km hat 100 CPs.) Das Anlegen hat den alten Mann über sechs Stunden seiner eh schon begrenzten Restnutzungsdauer gekostet. Zumindest einmal solltet ihr die Strecke daher anstandshalber fahren. Auch wenn man in C 600 so an die 25 Minuten benötigt.

Musikempfehlung zum Finale: Frank Sinatra – „I did it my way“  und/oder The Doors – „The End“.

Die Strecke welche Mike nicht zu sehen bekam soll mit dem Porsche 356 RSR in S1 845 gefahren werden. Die Zeit spielt dabei überhaupt keine Rolle. Alle geposteten Screenshots landen im Lostopf. Die allseits bekannte Losfee wird dann völlig unbeeinflusst einen Gewinner ziehen. Als Preis winkt...

  • Streckenname: Finale XXL
  • Startpunkt: Ashbrook, Schleife – Grip-Rennen
  • Freigabecode: 125 979 169 (Eingabe ohne Leerzeichen)
  • Auto: 1960 Porsche 356 RSR von Emory Motorsport
  • Upgrade: S1 845

zur Strecke die Mike nicht zu sehen bekam gibts natürlich auch noch ein Design 103 793 403

Freigabecode 103 793 403 Design von Kmarks Schinar

zum Design: die „farewell“ Lackierung findet ihr unter folgenden Freigabecodes
272 489 012 für den 1969 Fiat Dino 2.4 Coupé
229 587 002 für den 1969 Ferrari Dino 246 GT

Meldung der Zeiten:  Zeiten könnt ihr uns entweder über unseren Discord-Channel mitteilen, oder als Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen.

Ach, halt … nix mit Juli … aber ein riesengroßes Dankeschön an alle Teilnehmer, Mitmacher, Streckenbauer, Umwegbastler, Chefs und Nichtchefs (insbesondere Chefs die niemals ein RPPR vor dem Namen hatten), Pinselschwinger und Farbeimerwerfer, Fotographen und Bildermacher… an alle Voraus- und Hintennachfahrer, Wissenden und Unwissenden, Weggeher und Daheimgeblieben … und an alle die ich hier und jetzt vergessen habe!

Wir sehen uns in Mexico … oder Japan!

2 thoughts on “Maranello oder Turin, Hauptsache Dino

  1. Nordschleife76 27. Juni 2021 / 10:35

    Was ist los? Jetzt wird nicht nur Die Challenge beendet, sonder noch dazu mit extra Aufgaben gewürzt! Da hätte man doch locker 1-2 Monate weiter fahren können um dann fast bei FH5 rauszzkommen. Diese Geschäftsleitung ist wohl in einem Sommerlich und denkt nur an Pool, Bier und Grill 😛
    Aber gut, Herausforderung angenommen 🙂

    • mnikg 28. Juni 2021 / 11:38

      Hast du es nach nur vier Wochen tatsächlich geschafft, den ganzen langen Text zu lesen UND zu verstehen? Bravo! – es besteht also noch Hoffnung. Bleib dran, es zahlt sich aus.
      Und versuch es mal mit einem Buch für Erwachsene. So einem ohne Bilder und ohne Ausdrücke wie „Boing“, „Kawumm“ und „Splash“ … :))

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