Rückblick 2020 & Ausblick 2021

Vorab mal ganz herzlichen Dank an alle, die heuer regelmäßig bei unseren Challenges mitgemacht haben. Auch wenn es für das ORGA-Team manchmal etwas stressig war, hat der Spaß doch bei weitem überwogen. Und natürlich herzliche Gratulation an alle Preisträger. Insgesamt gab es zwölf Preise. Es gab vier Doppelsieger und drei Preise gingen an Monatsbeste hinter einem Sieger, der bereits einen Preis gewonnen hatte. Mit dem Preis für den Punktebesten über die Gesamtsaison ohne bisherigen Preis sind das somit insgesamt acht verschiedene Teilnehmer, die sich über eine (oder auch zwei) kleine Belohnung(en) freuen durften. Keine schlechte Verteilung, bei zuletzt – von Klaus abgesehen – zehn Spielern.

1. Ein bisschen Statistik

In den elf Monaten unserer RPPR Challenge gab es:

  • 23 Strecken (10 mal je zwei und im August drei);
  • mit in Summe 6.066 Verwendungen und 468 Likes, was den (völlig verzichtbaren!) Creditbetrag von 1.447.200 für den Ersteller brachte (das ist gegenüber 2019 eine deutliche Steigerung bei den Verwendungen (4.092) bei wesentlich weniger Likes (650); 2019 waren aber sicher auch Strecken dabei, die von Spielern entdeckt wurden, die unsere Challenge gar nicht kannten; 2020 stimmen Likes und Meldung von Zeiten mit nur minimalen Abweichungen in einigen Monaten überein);
  • Der stärkste Monat war der März (Audi) mit 830 Verwendungen, gefolgt vom Februar (Porsche) mit 730; die meistgefahrene Strecke war – ebenfalls im März – der Straßensprint im R8 (442) gefolgt von der Dirtstrecke im Februar mit dem Speedster (393) – die lag nur ganz knapp vor März (Audi / 388) und April (Manta / 375);
  • Der schwächste Monat war der November mit 281 Verwendungen, gefolgt vom Juli mit 377 (waren es im 1. Halbjahr immer über 600, waren es danach nie mehr als 500 und die Likes haben sich von durchschnittlich über 20 pro Strecke ab Juli fast halbiert (analog zur Meldung von Zeiten).
2. Ein paar Gedanken zum Ausblick
  • Gehen wir mal zuversichtlich davon aus, dass wir nächstes Jahr um diese Zeit in Forza Horizon 5 bereits alle Straßen entdeckt, alle PR-Stunts und Rennveranstaltungen erledigt haben und wahrscheinlich schon mit der ersten Erweiterung beschäftigt sind. Gehen wir weiters davon aus, dass es wieder einen Streckeneditor geben wird. Den gab es bei FH4 etwa einen Monat nach Release des Spiels. Dies vorausgesetzt, sollte einer FH5-Challenge ab Jänner 2022 eigentlich nichts im Weg stehen.
  • Aber so weit sind wir ja noch lange nicht. Wir müssen wohl zur Kenntnis nehmen, dass FH4 sein Ablaufdatum erreicht, vielleicht sogar schon deutlich überschritten hat. Die Serienupdates und Weeklies bestehen seit Monaten überwiegend aus Wiederholungen auch wenn es immer mal wieder ein neues Auto gibt. Es ist eher liebe Gewohnheit, FH4 weiterhin zu starten. Und vielleicht hält uns eh nur mehr unsere eigene monatliche Challenge bei der Stange. Aber reicht das für ein weiteres Jahr? Anfang 2020 haben noch über 20 Spieler Zeiten gemeldet, jetzt sind wir einstellig … kein Problem damit, die Challenge nur für den harten Kern am Leben zu halten – aber: sind wir vielleicht bereits im Stadium der Intensivstation mit nur mehr lebenserhaltenden Maßnahmen und sollten über Sterbehilfe nachdenken?
  • Anzahl der Challenges: Unsere Saison lief über 11 Monate und es hat sich eingebürgert, im Regelfall je eine Straßen- und Dirtstrecke vorzugeben. Aus heutiger Sicht wollen wir nicht versprechen, dass es auch 2021 eine volle Saison gibt; bis inklusive Juni wollen wir aber jedenfalls durchhalten.
  • Strecken: Noch gibt es ein paar von Mike als brauchbar akzeptierte Entwürfe, aber es wird dünn und dünner. Für eine ganze Saison wie bisher würde es nur reichen, wenn Ähnlichkeiten mit bereits verwendeten Layouts akzeptabel sind. Wenn Straßen-Rundkurse gewünscht werden, bleibt fast nur 100%iges Recycling (einen einzigen neuen Entwurf gibt es noch). Dirt-Rundkurse ohne Offroad-Abschnitte unter ca. 1:30 Minuten gibt es überhaupt nicht (es gäbe zwei Entwürfe – beide mit B-Autos in knapp unter 2 Min fahrbar).
  • Autos: Man möchte meinen, dass bei 700+ Autos mehr als genug Auswahl zur Verfügung steht. Die gesamte D-Klasse und viele Wagen in der C-Klasse fallen aber wohl von vorneherein weg, außer wir arbeiten mit großen Upgrades. Mit der Vorgabe, keinen AWD-Umbau zu erlauben (jedenfalls nicht für Straßenstrecken), schränkt sich die Zahl gewaltig ein: in den hohen Klassen führt ein AWD-Umbau in den überwiegenden Fällen zu einer Reduktion des LI. Wir suchen also im LI-Bereich von 650 bis 800. Dort gibt es eine nur sehr überschaubare Anzahl, bei der ein Umbau nicht durch andere Maßnahmen kompensierbar sein sollte (wir gehen dabei von > 10 LI-Punkten aus, aber da gab es mal einen Escort mit + 17 Punkten, bei dem es doch möglich war; zum Glück für eine Dirtstrecke, da war das akzeptabel). Eine Idee wäre es, Downgrades vorzuschreiben, den Original-LI also durch Umbauten sogar zu reduzieren – das könnte die Auswahl an Autos deutlich erhöhen und sogar das eine oder andere S1-Auto in die Auswahl bekommen. Die Alternative ist natürlich, Upgrades – zumindest manchmal – zu erlauben. Wenn wir Upgrades vorsehen, dann niemals bis zu einer Klassenobergrenze, um Fremdtunigs möglichst zu vermeiden. (Achtung Spoiler: Im Januar darf ein AWD-Auto mit einem höheren LI der A-Klasse auf über 800 (S1) aufgemotzt werden – hat zu tun mit dem Layout und der Länge der Strecke.)
3. Wie wir uns daher 2021 konkret vorstellen
  • Wir möchten die Challenge weiterhin am Leben erhalten, können aber nicht versprechen, dass wir eine volle Saison mit elf Monaten durchhalten. Solange ihr Spaß daran habt, werden wir es versuchen und dran bleiben. Wir behalten uns aber vor, sie vielleicht schon im Sommer abzubrechen.
  • Es wird pro Monat nur mehr eine Strecke zu fahren sein. Das hat zwei Vorteile: 1.) Es geht sparsam mit dem ist inzwischen überschaubar kleinen Fundus an brauchbaren Strecken um. 2.) Es können auch mal echte „Mischstrecken“ zum Einsatz kommen (Klaus hat sich bei Dirtstrecken immer sehr bemüht, den Asphaltanteil so gering wie möglich zu halten); es gibt ein paar Entwürfe mit etwa 50:50 Verteilung zwischen Asphalt und Schotter/Dirt, die jetzt einsetzbar werden. (Achtung Spoiler: im Januar kommt so eine Strecke).
  • Das „4 Minuten Limit“ gilt nicht mehr so streng und wird vielleicht ein paar Mal aufgehoben – eine Sightseeing-Tour kann dann schon mal sechs Minuten dauern – bzw. für Hutfahrer auch darüber. (Achtung Spoiler: wir probieren das mal im Januar).
  • Als Ersteller wird Klaus in Zukunft meistens einen anderen Account verwenden (wie schon beim Dezemberspecial); er ist es leid, bei vielen Startpunkten regelmäßig Strecken löschen zu müssen.
  • Und ganz wichtig: es wird natürlich auch weiterhin Preise zu gewinnen geben. Da wir nicht sicher sind, ob die Saison über den Juni hinaus fortgesetzt wird, gelten nachstehende Regelungen:
    • Den Preis erhält grundsätzlich der Sieger der Monats-Challenge, allerdings nur einmal während der ersten sechs Monate.
    • Gewinnt ein Teilnehmer erneut, geht der Preis an den Bestplatzierten ohne vorherigen Preis.
    • Sollte die Veranstaltung auch im 2. Halbjahr stattfinden, kann ein zweiter Preis gewonnen werden – entweder durch einen erneuten Sieg oder einen erstmaligen Sieg, wenn im 1. Halbjahr bereits ein Preis als Bestplatzierter gewonnen wurde; Voraussetzung für einen zweiten Preis ist allerdings die Teilnahme an zumindest vier Challenges im 1. Halbjahr.
    • Und natürlich gibt es auch wieder einen Preis für den Punktebesten am Saisonende, der bisher leer ausgegangen ist.

Klingt wohl ein bisschen kompliziert, soll aber ein größtmögliches Ausmaß an Fairness und eine breite Verteilung von Preisen ermöglichen.

Wir hoffen zuversichtlich, ihr seid auch nächstes Jahr wieder dabei. Wir sind eine zwar kleine aber dafür umso feinere Truppe. Bemühen wir uns also gemeinsam, die Zeit bis Forza Horizon 5 mit Anstand und vor allem viel Spaß an der Freude zu überbrücken.

Alle Liebe und Gute – genießt die Vorweihnachtszeit so gut es geht.

Euer ORGA-Team

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